Erfahrungsbericht von Jörn Potgeter und Florian Sarstedt

Die ersten zwei Jahre

Der Einstieg in unser Berufsleben begann am 01.08.2013 mit der Ausbildung bei der Volksbank eG.

Ehrfürchtig und mit viel Respekt betraten wir am ersten Tag das Bankgebäude. Schnell wurden jedoch unsere Bedenken zerstreut. An den ersten beiden Einführungstagen kümmerten sich die älteren Auszubildenden um uns und auch die Personalleitung und der Vorstand haben sich Zeit für uns genommen. Bei Spielen und einem gemeinsamen Essen im Cafe del Sol kam man sich schnell näher und konnte erste Einblicke in die Bankenwelt gewinnen.

Der erste Ausbildungsabschnitt fand in unseren persönlichen Startfilialen statt, das waren die Hauptstelle in Hildesheim und die Hauptgeschäftsstelle in Harsum. Dort trafen wir auf sehr nette und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen, die uns auch bei anfänglichen Schwierigkeiten immer unterstützt haben. Schon in der ersten Woche durften wir Schaltertätigkeiten, wie z.B. Sparbuchein- bzw. auszahlungen, Umbuchungen, sowie Daueraufträge ausführen. So hat sich unser Wissen und Können schnell entwickelt und man konnte im Laufe der Zeit immer souveräner mit den Kundenwünschen umgehen.

Ein Highlight nach den ersten Wochen war der gemeinsame Teamtag. Er fand in Bad Harzburg im Hochseilgarten statt. Hier traf man sich mit allen Auszubildenden und der Personalleitung, um sich näher kennen zu lernen und um als Team zusammenzuwachsen.

Durch spezielle Spiele und partnerschaftliches Klettern im Hochseilgarten wurden die Teamfähigkeit und der Zusammenhalt der Gruppe deutlich verbessert. Der entspannte Abschluss des Tages bildete das gemeinsame Grillen.

Neben den Tätigkeiten im Service in der jeweiligen Geschäftsstelle erlangte man viel Fachwissen durch Schulungen bei den Verbundpartnern (z.B. die Bausparkasse Schwäbisch Hall oder die R+V Versicherung). Es wurden weiterführende Kenntnisse vermittelt, die nicht zum zentralen Aufgabenbereich der Volksbank zählen.

Um im täglichen Umgang mit den Kunden sicherer zu werden, fanden und finden bis heute regelmäßig betriebsinterne sogenannte Präsenzveranstaltungen (kurz: PV) statt. Ein Trainer der GenoAkademie führte mit uns in Peine und Hildesheim Beratungsgespräche durch, übte die aktive Kundenansprache und vermittelte uns wichtige Inhalte des Bankenalltags.

Des Weiteren besuchten wir ein spezielles Trainingsseminar (Juniortraining I) der GenoAkademie. Im Rahmen dieses einwöchigen Seminars lernten wir unseren Umgang mit den Kunden, die Kundengespräche sowie unsere Überzeugungskraft zu verbessern.

Der Alltag in einer Bank besteht jedoch nicht nur aus Schaltertätigkeiten, sondern auch aus Arbeitsabläufen, die im Hintergrund in internen Abteilungen stattfinden (wie z.B. in der Vermögensberatung oder in der Kreditberatung). Hier konnten wir Einblicke gewinnen in die Aufbereitung der Aufträge, die im Kundengespräch mit dem Berater erarbeitet worden sind.

Neben der praktischen Ausbildung in der Bank darf aber die schulische Ausbildung nicht fehlen. In insgesamt vier von fünf Schulblöcken á 6 Wochen wurde uns in der Friedrich-List-Berufsschule in Hildesheim die Theorie des Bankenwesens näher gebracht. Der Unterrichtsstoff wurde uns in einem angemessenen Tempo und verständlicher Vortragsweise vermittelt.

Zur Kontrolle unseres persönlichen Entwicklungsstands fanden in Abständen zwei Fördergespräche mit unserer Personalleiterin beziehungsweise unserem PV-Trainer statt. Der aktuelle persönliche Entwicklungsstand wurde reflektiert und gegebenenfalls Möglichkeiten der Verbesserung angesprochen.

Aufgrund der Vielzahl der unterschiedlichen Ausbildungsabschnitte wird eine umfangreiche Ausbildung für den Beruf des Bankkaufmanns stets gewährleistet. Darüber hinaus bereitet die Ausbildung bei der Volksbank eG viel Freude. Es herrscht ein sehr kollegiales Arbeitsklima, dass ein effizientes Arbeiten untereinander und natürlich auch mit den Kunden ermöglicht.

Alles in allem bereitet uns die Ausbildung bei der Volksbank eG immer noch viel Spaß und wir sind fest davon überzeugt, dass wir uns für den richtigen Beruf entschieden haben. Nun befinden wir uns schon seit fast zwei Jahren in Ausbildung und die Abschlussprüfung steht vor der Tür. Die Zeit vergeht wie im Flug.

Das ist doch ein gutes Zeichen, oder?