Wertpapiersparplan "meinSparplan"

Fondssparpläne jetzt in Ihrem Wertpapierdepot

Aktien-, Fonds- und ETF-Sparpläne können eine sinnvolle Alternative zum klassischen Sparbuch oder Festgeld sein. Hier haben Sie bereits mit kleinen monatlichen Sparraten die Chance, attraktive Erträge zu erzielen. Beim Wertpapiersparplan "meinSparplan" können Sie sich schon ab einer monatlichen Sparrate von 10 Euro Vermögen aufbauen und Ihren Wünschen ein Stück näherkommen.

Der Wertpapiersparplan "meinSparplan"

Flexibel und zielsicher Vermögen aufbauen

Ab sofort bieten wir Ihnen in Ihrem Wertpapierdepot neben Anlagezertifikaten, Aktien, Renten und Fonds als Einmalanlage auch Aktien, Fonds und ETFs als Sparpläne an. Mit dem neuen Wertpapiersparplan steht Ihnen ein breites Angebot von über 1.400 Aktien, aktiv gemanagten Fonds und ETFs zur Verfügung. Je nachdem, wie viel Sie regelmäßig sparen möchten, können Sie unterschiedliche Aktien und Fondsarten aus einem weltweiten Anlagespektrum in Ihren Sparplan integrieren.

So funktioniert der Wertpapiersparplan

Für den Wertpapiersparplan benötigen Sie ein Wertpapierdepot bei uns. Bei Eröffnung des Sparplans legen Sie die Höhe Ihrer Sparrate fest, entscheiden über das Ausführungsintervall des Sparplans und wählen Ihre gewünschten Aktien, Fonds oder ETFs aus. Die Sparrate wird automatisch von Ihrem Konto abgebucht. Sie können Ihren Sparplan jederzeit anpassen, die Sparrate aussetzen oder Ihre Anteile verkaufen.

Ausführungszeitpunkt und -kosten

Der Ausführungszeitpunkt eines Sparplans, also der Termin für die Abbuchung Ihrer Sparrate, ist entweder der 1. oder der 15. des jeweiligen Monats. Das Intervall für die Ausführung können Sie frei wählen. Sie haben die Wahl zwischen monatlich, zweimonatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich. Die Gebühr beträgt pro Ausführung 0,00 Euro.  

Ihre Chancen und Risiken mit "meinSparplan"

Chancen

  • Schon 10 Euro im Monat können Sie schneller ans Ziel Ihrer Wünsche bringen.
  • Sie können Ihre Sparrate jederzeit flexibel an Ihre finanzielle Situation anpassen.
  • Sie haben die Chance, von positiven wirtschaftlichen Entwicklungen von Unternehmen zu profitieren.
  • Mit einem Sparplan erwerben Sie bei niedrigen Kursen höhere Stückzahlen und bei höheren Kursen niedrigere Stückzahlen und profitieren so vom Durchschnittskosteneffekt.

Risiken

  • Kursänderungsrisiko durch Angebot und Nachfrage: Durch Wertschwankungen können Verluste
    – bis hin zum Totalverlust – entstehen.
  • Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass am Ende der Ansparphase weniger Vermögen zur Verfügung steht als insgesamt eingezahlt wurde.
  • Wertpapiersparpläne sind somit für eine mittel- bis langfristige Anlagestrategie geeignet.

Die Konditionen des Wertpapiersparplans "meinSparplan"

Zu günstigen Konditionen sparen

Anlage, Änderung und Löschung eines Sparplans
0,00 EUR
Ausführungsentgelt pro Sparplanausführung bei Aktien/ETF
0,00 EUR

Rechnen Sie selbst und kommen Sie Ihren Wünschen ein Stück näher

Bitte beachten Sie, dass sich die von Ihnen gewählte Rendite aufgrund von Spesen, Steuern und Gebühren verringern kann. Es handelt sich um eine modellhafte Berechnung auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben, insbesondere zur Wertentwicklung der Anlage. In Abhängigkeit von der künftigen Entwicklung der Fonds, ETFs und Aktien können die tatsächlichen Ergebnisse höher oder niedriger ausfallen. Die Ergebnisse stellen keine Empfehlung dar und können eine professionelle Beratung nicht ersetzen. Es wurde keine Prüfung der persönlichen Umstände vorgenommen. Lassen Sie sich jetzt von Ihrem Bankberater beraten.

meinSparplan eröffnen – das ist zu tun

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Häufige Fragen zum Wertpapiersparplan "meinSparplan"

Welche Sparplanarten gibt es?

Sie können zwischen aktiv gemanagten Fonds, ETFs und Aktien wählen.

Wie flexibel bin ich mit meinem Wertpapiersparplan?

Sie sind an keine feste Laufzeit gebunden. Die Höhe und das Ausführungsintervall der Sparrate können Sie grundsätzlich jederzeit flexibel an Ihre finanzielle Situation anpassen. Wenn Sie Ihren Sparplan löschen oder aussetzen wollen, bleiben die bisher angesparten Anteile trotzdem weiterhin in Ihrem Depot. Bei Bedarf haben Sie die Möglichkeit, börsentäglich Ihre Fondsanteile zu verkaufen. Kontaktieren Sie dafür ganz einfach Ihren Berater.

Was ist der Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt)?

Bei konstanter Sparrate erwerben Sie bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Fondsanteile. So zahlen Sie langfristig einen günstigen Durchschnittspreis für Ihre Anteile – das kann die Rendite im Vergleich zu einer Einmalanlage erhöhen.

Worauf muss ich bei US-ETF´s achten?

Die schwierige Situation bei US-ETFs mit den Steuern und dem Recht

Die Tücke schlägt zu, wenn wir die ETFs als Investment betrachten und nicht als rein spekulatives Handelsinstrument. Nicht umsonst steht das „F” in ETF für den Terminus „Fonds”. Investmentfonds müssen auf beiden Seiten des Atlantiks ein Registrierungsverfahren durchlaufen, das jedoch vollkommen unterschiedlich ausgestaltet ist. Daher gibt es nicht einen einzigen Fonds oder ETF, der auf beiden Kontinenten registriert ist.

Viele  ETFs wurden unter dem verbraucherfreundlichen europäischen Recht aufgelegt (UCITS). Die europäischen Börsen listen ETFs nur, wenn sie über eine Vertriebszulassung nach eben dieser Gesetzgebung in Europa verfügen. Fonds, die nicht im EU-Raum aufgelegt wurden, gelten nach der AIF-Gesetzgebung automatisch als Alternativer Investmentfonds. 

Erfolgt kein eigenes Zulassungsverfahren als Publikums-AIF, so ist den Fondsgesellschaften sowie den Vermittlern wie Plattformen und Brokern streng untersagt, für diese Fonds Werbung zu machen. Allenfalls die nötigsten Daten dürfen bereitgestellt werden.

Angenommen, es geraten doch ETFs aus den USA in dein Portfolio – vielleicht, weil du diese vor Jahren gekauft hast. Dann dürften dich die folgenden Punkte interessieren:

Informationen zum ETF/Fonds
Bei ETFs aus den USA hast du keinen Zugriff auf die umfangreichen Dokumentationen, die nach europäischen Standards für die Vermarktung von Investmentfonds erforderlich sind. Das heißt nicht, dass der US-Markt intransparent wäre. Aber kaufst du in den USA, musst du dir sämtliche Daten beim Anbieter selbst besorgen (und dabei behaupten, du seist US-Anleger). Die Anbieter werden dir Daten zu ETFs aus den USA nur zukommen lassen, wenn du nachgewiesenermaßen ein Profi bist.

Wertpapier-Verwahrung von US-ETFs
Wenn du einen ETF aus den USA kaufst, wandert dein investiertes Geld in die Vereinigten Staaten. Geht mit der verwalteten Stelle etwas schief, unterliegt dein Investment den US-Vorgehensweisen für einen solchen Fall. Bei europäischen Fonds sind die Mittel im Fonds durch eine umfangreiche Gesetzgebung geschützt. In den USA ist das zwar ähnlich, aber der Gerichtsstand befindet sich eben jenseits des Atlantiks und ist juristisch nur teuer zu betreuen.

US-ETFs und Steuern
Das Investmentsteuergesetz für Investmentfonds in Deutschland unterscheidet nicht nach Herkunftsland des ETF. Ein Fonds ist für den Fiskus ein Fonds. Auch die Unterscheidung nach UCITS oder AIF-Fonds ist irrelevant. Diese Steuer wird auch direkt von der Depotbank abgebucht.

ETFs aus den USA werden also mit den ganz normalen Kriterien versteuert. Die Abgeltungssteuer findet darauf Anwendung. Auch für sie gelten abhängig von der jeweiligen Aktienquote im Fonds seit 2018 sogenannte Teilfreistellungen bei der Steuerlast bis zu 30 Prozent. Die Fondsanbieter müssen jedoch mit einem Datenbank-Eintrag beim zentralen Anbieter WM Datenservice dafür sorgen, dass deine Depotbank diese Freistellung beim automatisierten Abzug berücksichtigen kann.

In den meisten Fällen dürften diese Daten bei US-ETFs mangels Relevanz und auch aus Kostengründen nie vorliegen. Das ist für Aktienfonds ein deutlicher Nachteil gegenüber europäischen ETFs. Bei reinen Anleihen-ETFs gibt es keine Teilfreistellungen.

Drastisch ist auch die Quellensteuer von 30 Prozent in den USA, wenn der ETF aus den USA vor allem in Werte investiert, die in den Vereinigten Staaten gelistet sind. Sie fällt auf Ausschüttungen an und wird sofort auf Fondsebene abgezogen und abgeführt.

Deutsche Anlegerinnen und Anleger können dank eines Doppelbesteuerungsabkommens mit den USA die Hälfte dieser Quellensteuer zurückbekommen, wenn sie das sogenannte W8BEN-Formular ausgefüllt haben. Du erhältst es auf Wunsch von deiner Volksbank. Damit wird die Steuerlast für Ausschüttungen auf ein deutsches Niveau gesenkt. Damit die Steuer-Arbitrage eingedämmt wird, musst du den ETF allerdings schon mindestens 60 Tage zuvor im Portfolio gehabt haben.

Hat der Fonds also Angaben zur Teilfreistellung gemacht, wird die Quellensteuer zurückgeholt. Gilts du als professioneller Anleger, dann ist die Besteuerung von ETFs aus den USA zwar umständlich, aber nicht teurer als bei Fonds hierzulande.  


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Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten

Die hier angebotenen Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten und -dienstleistungen. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung und Beratung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten stellt Ihnen Ihre Volksbank eG vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.